(27.08.17 14:25)Kuni schrieb: "Nur wer sein eigenes Messer auf dem richtigen Stein auf seine Art schärft, schafft maximale Schärfe für den jeweiligen Anwendungsfall"
Der Satz ist nicht sehr sinnig.
Für ein Messer gibt es unterschiedliche Anwendungsfälle, die wiederum ein unterschiedliches Maximum an Schärfe erfordern. Jaja, oft ärgert man sich, weil das Messer zu scharf ist. Wie das Messer zu wetzen ist, ist egal, das macht jeder auf seine Art, ich z.B. haue bloß ein paarmal mit dem Stein drauf.
Höchst wichtig aber ist die Wahl des Wetzsteins, das muß für jeden Anwendungsfall genau der richtige sein - zum Schneiden von Papier braucht man einen anderen Wetzstein als für Kartoffeln, ich habe auch einen Zwiebel- und einen Tomatenstein usw.
Doch das allerwichtigste für die jeweils anwendungsrelevante Maximalschärfe sind die Besitzverhältnisse, denn ist das Messer z.B. geliehen, kannste das ganze gleich vergessen. Der Wetzstein hingegen darf geliehen sein.