Die indexierten Worte sind die Infinitivformen der jeweiligen Verben, das stimmt.
Weitere Beispiele: yomu (lesen), kaeru (zurückkehren), warau (lachen).
Bei "ikimashou" und "wakarimashita" wurden an die Verb-Basis (zur Bildung der Verb-Basis wurde schon viel im Forum gesagt. Einfach unter „masu-Form ohne –masu“ oder „ren’yôkei“ suchen) Suffixe angehängt. Im ersten Fall handelt es sich um ein Suffixverb –mas.u (Ausdruck von Höflichkeit bzw. Distanz), so z.B. „iki.mas.u“ (gehen), woran wiederum ein Flexiv angehängt ist: –Yoo (wird zu shô verschliffen), das das Futur bezeichnet. Im zweiten Fall ist es ähnlich. An die Verb-Basis wakari- wird wieder –mas.u suffigiert > wakari.mas.u. Daran wiederum das perfektivische Flexiv –Ta (Abgeschlossenheit). Es ergibt sich also folgendes: wakari.mashi.ta; Übersetzungsmöglichkeit: „etw. verstanden haben“.
Btw, mit dem Begriff ‚Tempus’ wäre ich vorsichtig im Japanischen, besser ist, von ‚Aspekten’ zu sprechen.
wakarimashita ka.
Nebenbei, in allen jp.Wörterbüchern ist nur die Grundform des Verbs enthalten, wie in westl. Lexika eben auch.