RE: Japans Rolle (und Schuld) im pazifischen Krieg
Auch ich fand Holgers Beitrag sehr gut. Er beschrieb einfach prägnant die Situation in Japan und beantowrtete drei Fragen, die für dieses Problem sehr wichtig sind:
- Wie sehen vergleichbare Geschcihtsbücher für die Schule aus?
- Wie geht das nämliche Buch mit dem Thema um?
- Warum erfreutt sich das Buch einer gewisse Beliebtheit?
Ich bin also sehr froh über diesen Beitrag, denn nun können wir weiter in das Thema einsteigen. Es ist nun klar, was die Gründe sein könnten, dieses Buch zu nutzen, nämlich, daß es eben das einzige Schulbuch ist, das sich überhaupt näher mit dem Thema beschäftigt.
Das macht es meiner Meinung nach noch gefährlicher, als ich bisher angenommen hatte: denn wenn es als einziges auf ein anscheinend vorhandenes Interesse reagiert, aber eben falsche (oder sehr einseitige) Informationen liefert, die man mangels konkurrierender Werke nicht relativieren kann, dürfte es eine recht große Wirkung erzielen.
Übrigens widerspricht das unser bisherigen Annahme, daß das Interesse an dem Thema eher schwach ist.
Ich möchte an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, daß wir hier sachliche diskutieren wollen. Das heisst, Fakten zählen. Das heisst, Zustands- und Situatonsbescheibungen sind wichtig, bevor wir zum "ich denke, ich meine, ich glaube" kommen. Damit wir hier sachlich und konstruktiv diskutieren können, müssen wir bereit sein, uns auf den jeweiligen Gesprächsparnter einzulassen. Seine Argumentation argumentativ kritisieren, faktische Fehler nachzuweisen, Ergänzungen oder alternative Interpretationen anzubieten ist natürlich in Ordnung und gewünscht. Eher emotionale Allaussagen bringen nichts und sind nicht erwünscht.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.04.05 22:27 von Ma-kun.)
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