(07.01.13 10:01)Narutoforever schrieb: Interessaterweise möchte man gerne glauben, dass Hochintelligente eine niedrige Emotionalintelligenz haben müssen
Nach dem Motto "Überschuß auf einem Gebiet muss Defizite auf einem anderen hervorrufen".
"müssen" ganz sicher nicht, schließlich werden ja nicht bei Geburt 1000 Punkte in unterschiedliche Fähigkeiten gesetzt wie bei nem billigen RPG. Dennoch kann es für Normalbegabte öfters den Anschein wecken, dass "Hochbegabte" nicht kommunizieren können, weil sie es nicht mit ihnen tun. Viele "Hochbegabte" denken einfach anders (was nicht unbedingt per se besser sein muss), da stößt die Kommunikation einfach schnell an ihre Grenzen. Obwohl ich eigentlich immer mit der Beste in Mathe war, konnte ich nicht einem von den Schlechteren Nachhilfe in Mathe geben. Ging nicht, zu wenig Logik auf der einen Seite, zu viel davon auf der anderen.
Nebenerkrankungen wie Asperger, AD(H)S und dergleichen fördern diesen Eindruck oft noch, weil alles in einen Topf geworfen und viel pauschalisiert wird. *Warum* der einzelne dann schließlich nicht "normal" ist (und aus wessen begrenzter Sichtweise), darauf wird dann öfters gar nicht mehr geachtet.
Um wieder etwas mehr zum Thema zu lenken: Inselbegabungen in der optischen Auffassungsgabe in Kombination mit starkem Interesse würde ich so ein Werk schon zutrauen, allen anderen eher weniger.
Aber die Frage nach dem Sinn dahinter...? Kanji sind nicht alles am Japanischen, schöne Bilder in Kästchen kann ich auch ohne den Stress malen.