Hallo,
CoriLos Beschreibung erinnert mich sehr stark an meinen ersten Tag in der VHS. Ich bin gerade mit der Stufe A1.1 fertig (VHS Würzburg) und fange im März mit A1.2 an (kann es kaum erwarten). Für mich ist das Lerntempo zwar nicht schnell genug, aber unsere Lehrerin ist Muttersprachlerin und macht einen tollen Unterricht. Weniger schön ist, dass wir das Lehrbuch "Japanisch für Sie" aus dem Hueber-Verlag verwenden. Gleich die Warnung: Dieses Buch taugt absolut nichts (keine Kana/Kanji, nur Romaji und von Anfang an gleich brettharte Vokabeln) und ist dazu noch ziemlich teuer. Ich besitze privat "Japanisch bitte" mit Übungsbuch und "Japanisch im Sauseschritt / Uniausgabe" und würde diese 1000x vorziehen. Unsere Lehrerin gleicht diesen Makel übrigens durch selbstgemachte Handouts aus. Ich habe sie schon mal gefragt, warum sie dieses Buch verwendet, wenn sie selbst doch offensichtlich nicht damit zufrieden ist, was sie typisch japanisch mit einem schweigendem Lächeln quittiert hat.
Ich finde es trotzdem gut, dass ich über die VHS überhaupt die Möglichkeit habe an einem Japanischunterricht teilzunehmen, was für mich als Berufstätiger (IT-Dozent) sonst nicht möglich wäre. Persönlich wäre mir auch ein Fernstudium Japanisch auf Bachelor oder Magister lieber. Dahingehend habe ich allerdings noch nichts gefunden
Dank der VHS habe ich auch über einen Mitschüler eine Japanerin kennengelernt, mit der ich jede Woche zweimal lerne (ich unterrichte ihr jeweils 1,5h Deutsch, sie mir danach 1,5h Japanisch). Dadurch habe ich vor allem mein Schreiben enorm gesteigert (sie quält mich permanent mit Hiragana/Katakana/Kanji-Diktaten). Ich werde aber trotzdem in der VHS bleiben, da mein Lernen dadurch Struktur erhält. Viele Dinge, die Yuko (so heisst meine Nachhilfelehrerin) mir erklärt, werden mir im Zusammenhang mit den Grammatikübungen in der VHS dann noch klarer. Diese Lernmethode kann ich übrigens nur empfehlen
Gruss
Darkace