RE: Lernen mit Anki (Win/Mac/Linux)
Also manchmal ists besser, wenn du dich einfach mal lautstark meldest, statt dir einfach im stillen Kämmerlein irgendwelche kleinen Progrämmchen zu schreiben, mit denen das Programm dann erst so funktioniert, wie du es willst. Der Autor ist auf Feedback, Verbesserungsvorschläge, etc. angewiesen, damit er das Programm in die richtige Richtung weiter entwickeln kann.
Davon abgesehen, hat Anki mittlerweile schon so eine Art Plugin-System. Mit Python-Kenntnissen kannst du es um eigene Funktionalität erweitern. Ist nur nicht dokumentiert, da das noch ein sehr experimentelles und wenig getestetes Feature ist.
Ich lerne Vokabular aus unserem Lehrbuch, und kenne nicht immer die einzelnen Kanji der Wörter, die darin vorkommen. Ausserdem verwechsle ich sehr gerne Kanji, die ich noch nicht so gut kenne, wenn sie sich nur ein bisschen ähnlich sehen. Daher füge ich automatisiert der Antwortseite jeder Karte noch die Bedeutungen der einzelnen Kanji der Vokabel hinzu (a la Heisig). Ich lerne das keineswegs mit, aber es hilft mir ungemein, Verwechslungen zu vermeiden / Kanji falsch zu lernen / mit Vokabeln in denen unbekannte Kanji vorkommen umzugehen. Und wegen sowas jedes Mal ein Kanji separat nachzuschlagen, würde viel zu viel Zeit kosten.
Also rein theoretisch ist es schon möglich, Anki ziemlich weit den eigenen Wünschen anzupassen - Python-Kenntnisse vorausgesetzt.
Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.06.07 18:11 von frostschutz.)
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