(23.06.22 17:03)Kikunosuke schrieb: Das stimmt so nicht - öffentliche, mit Steuergeldern geförderte Bäder müssen auch Tätowierte und Leute mit fehlenden Fingerkuppen einlassen. Bei privaten Bädern ist das anders.
Ja, aber die privaten sind die interessanten. Wer will schon in ein öffentliches "Schwimm"-bad in Japan? Die sind/waren dermaßen schikanös in ihrer systemischen Anlage und ihren Regeln.Warst Du mal in einem?
In einem war ich in Tokyo, recht zentral, noch vor Ikebukuro. Diese "Schwimm"-halle hate Durchzug, weil allseitig die Fenster offen waren, das war genau richtig für das sommerliche Tokyo. Und da war auch so ein Volltätowierter. Der hatte sich in ein Schlauboot maximaler Größe gelegt und bekam von Assistenten am Beckenrad Erfrischungen gereicht. Raumgreifendes Verhalten, woher kenne ich das nur in Deutschland?
An Schwimmen war so nicht zu denken, ist es auch vorher nicht denkbar gewesen, ich sage nur: Wassertiefe 45cm im gesamten Becken, und man darf nicht einmal mit den Gesicht ins Wasser tauchen., weil man durch solches Tun eine Alarmsituation auslösen würde.