Wir sind leider Deutsche und brauchen deshalb die Übersetzung. Glücklicherweise bietet unsere Vermietungsfirma einen Übersetzungsservice an: Man schickt einen Scan vom Führerschein per E-Mail und die erledigen dann alle Formalitäten mit dem JAF. Das lassen sie sich nach natürlich gut bezahlen (kostet 4000 Yen extra), aber dafür haben wir nicht das Risiko, während der Golden Week vor verschlossenen Türen zu stehen oder doch unerwartet lange Bearbeitungszeiten zu haben...
Bzgl. Linksverkehr und Schilderlesen betreiben wir Aufgabenteilung: Mein Bruder darf ans Steuer und ich beschränke mich auf die Schilder. Eigentlich erkenne ich Kanji auf einen Blick, sodass ich das schön für möglich halte. Ansonsten ist es auch kein Weltuntergang, wenn wir uns mal verfahren. Aber die Vermietungsfirma hat sowieso Ausländer als Zielgruppe, sodass alle Camper mit iPads mit englischsprachigem Navi ausgestattet sind.
Dass die Küstenstrecken nicht so schön sind, ist eine wertvolle Info! Ich habe sowieso den Verdacht, dass die Route, die ich anfänglich genannt habe, nichts mit dem zu tun haben wird, was wir letztendlich fahren werden...

Wir werden uns da wahrscheinlich auch ein bisschen nach dem Wetter richten, wieviel Zeit wir an einem Tag im Auto verbringen wollen.
Wenn man eh schon ein Auto hat, ist es sicher sinnvoll, sich wenn möglich statt der ganz bekannten Orte, die auf jeder Top 10-Liste für Touris stehen, vergleichbar schöne Sachen anzusehen, die nicht ganz so bekannt und überlaufen sind (wobei ich mir keine Illusionen über die Besuchermassen mache...). Zum Beispiel habe ich für mich aus kentings Link herausgezogen, dass es schöner ist, sich Ainokura und Suganuma anzusehen als Shirakawa-go.