(20.09.16 12:10)Arigatou schrieb: (20.09.16 11:29)junti schrieb: Und Du bist sicher, dass dieser Zustand bewusst herbeigeführt wurde? Vielleicht haben Japaner auch einfach eine sehr kurze Vorhaut, die fälschlicherweise den Eindruck einer freiliegenden Eichel erweckt. Es gibt ja Extreme in beide Richtungen. Auch die überlange "Rüsselvorhaut" existiert. Beides physiologisch und anatomisch vollkommen normale/gesunde Erscheinungen.
Genau das könnte ich mir auch eher vorstellen. Ich weis nicht aber wenn man nicht beschnitten ist, ist es eher unangenehmen dauerhaft die Vorhaut zurückzuhalten. Meine persönliche Meinung und die anderer Männer die ich zumindest kenne. Und einen so vorteilhaften hygienischen Grund sehe ich dabei auch nicht. Ob die Eichel nun bedeckt ist oder nicht spielt doch erstmal keine Rolle im alltäglichen Leben, denn schließlich gibt es Wasser und Seife um sich zu waschen und man kann hygienisch bedingt ja auch beim Pippi machen die Vorhaut nach hinten ziehen, damit nicht die Innenvorhaut nass wird...
Zudem behaupte ich mal das die Vorhaut gar nicht die ganze Zeit von alleine zurückbleiben würde, es sei denn man hätte eine ziemlich kurze Vorhaut. Allein durch Bewegung und allem würde die doch wieder irgendwann von selbst nach vorne rutschen :-)
komisch, komisch... das Ganze...
Gibt es hier einen echten Japaner im Forum der diese Tradition oder was es auch ist bestätigen kann??? :-)
(21.09.16 12:45)Hachiko schrieb: (20.09.16 12:10)Arigatou schrieb: Ob die Eichel nun bedeckt ist oder nicht spielt doch erstmal keine Rolle im alltäglichen Leben, denn schließlich gibt es Wasser und Seife um sich zu waschen und man kann hygienisch bedingt ja auch beim Pippi machen die Vorhaut nach hinten ziehen, damit nicht die Innenvorhaut nass wird...
Man nenne mir den Mann, der nach einer Blasenentleerung gleich zu Wasser und Seife greift, wo er sich nachher
nicht einmal die Hände wäscht. 
Und die Vorhaut zu entfernen gibt durchaus Sinn, da in einem feuchten Milieu sämtliche Bakterienkulturen
das schönste Leben haben. Dumm ist nur, dass nicht so sehr der Bakterienträger davon betroffen ist, sondern vielmehr
seine Sexualpartnerin, man denke da nur an den vielbefürcheten Gebärmutterhalskrebs, der in 90% der Fälle
durch von aussen eindringende Keime verursacht wird.
Man tut der Menschheit also nur Gutes, wenn man den Herren der Schöpfung dieses Häutchen entfernt, am
besten gleich im Neugeborenenalter von einem Chirurgen, so wie in den USA aus prophylaktischen Gründen oft
praktiziert.
Hier muss ich dann doch in aller Deutlichkeit widersprechen. Die Vorhaut gehört zu einem gesunden Penis dazu.
Zum einen schützt das saure Mileu innerhalb der Vorhaut effektiv vor Viren und Pilzen. Zum anderen schützen die natürlichen Milchsäurebakterien der inneren Vorhaut-Schleimhaut effektiv vor pathogenen Keimen. Das kennt man in der Medizin z.B. von der Darmflora. Wenn ausreichend "gute" Bakterien wie Bifidusbakterien im Darm sind, haben pathogene Keime es schwerer, sich auszubreiten. In anderen Worten: Man wird seltener krank. Und falls doch, dann weniger schlimm. Deswegen wird nach dem Einsatz von Antibiotika die Einnahme von Probiotika empfohlen (hier werden absichtlich Bakterien verspeist).
Weiterhin befinden sich innerhalb der Vorhaut hochspezialisierte Immunzellen, sogenannte "Langerhans-Zellen", die effektiv vor übertragbaren Krankheiten schützen.
Und wenn wir uns mal vom Thema "Gesundheit" weg- und zum Thema "Sexualität" hinbewegen, sei angemerkt, dass Vorhaut und Bändchen die sexuell empfindsamsten Stellen am Penis sind. Dass die Eichel das Lustzentrum des Mannes ist, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Diesen haben Sorellis et. al in einer 2007 publizierten Studie widerlegt.
Angemerkt seien auch die psychologischen Auswirkungen des körperlichen und seelischen Traumas das mit einer Genitalverstümmelung einhergeht. Bei einer 2001 stattgefundenen Massenbeschneidung auf den Philippinen (1.577 Jungen zwischen 11-16 Jahren) konnte bei 51-70 % der Jungen eine posttraumatische Belastungsstörung nachgewiesen werden.