RE: Japanische Hausküche
Vielleicht wurde das schon gesagt: japanische einfache Hausküche, das Gegenstück zu dem, was man in Süddeutschland "Brotzeit" nennt, geht natürlich von dem aus, was stets vorhanden ist in der Küche.
Das ist zunächst einmal gekochter Reis, Tofu, Furikake, Nori und Wakame, Miso, Sojasoße und Grüntee.
Man kann in D "Milchreis" nehmen, besser und teurer ist "Pirinc" aus dem Türkenladen. Elektrisches Reiskochgerät (Suihanki) muß sein.
Furikake ist Art wie Fischmehl, man kann dafür Fisch-, Ei- und andere Reste in der Mikrowelle trocknen und in einer Kaffeemühle zerkleinern. "Tetramin" Trockenfutter aus dem Aquariumsbedarf ist wahrscheinlich auch einwandfreies Furikake.
Eine Schale Kochreis mit gut Furikake drauf ist schon eine Mahlzeit Furikake-Gohan. Man kann das mit Grüntee fluten, dann ist es Ochazuke.
Misopaste müßte es im Fachhandel geben, Tofu hat schon der Tengelmann. Schon ist es Misoshiru, es sollte möglichst noch Wakame hinein und Lauchringe und was sonst so übriggeblieben ist. Miso ist sehr salzig, darum tut man an die anderen Sachen eher wenig Salz.
Ordentlich Misoshiru auf eine Schale Kochreis gießen und wieder hat man eine vollwertige Mahlzeit: Nekomeshi.
Ob man in D Nori und Wakame bekommt, weiß ich nicht, braucht man aber eigentlich schon.
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