(21.05.13 21:31)Hellstorm schrieb: Da wäre natürlich auch die Frage interessant, ob der Ergänzungsunterricht unbedingt auf einem so hohen Niveau sein muss...
Für die Kinder japanischer Familien lohnt es sich meiner Meinung nach schon, denn meistens sind deren Väter ja bloß für 2 bis 4 Jahre hier. Wenn die Familie anschließend wieder nach Japan zieht, dann haben die Kinder dort einen schnelleren Anschluss an die Schule.
Und für die Kinder von deutsch-japanischen Familien wird somit ja auch die Möglichkeit offen gehalten, später Japan ohne größere Schwierigkeiten als Lebensmittelpunkt zu wählen.
Ich kenne ja nicht die genauen Hintergründe bei Yanos Ältesten, welcher kurz davor steht sein Jurastudium in Japan zu vollenden (falls ich dies richtig in Erinnerung behalten habe?), aber ich gehe mal davon aus, dass dieser auch regelmäßig die Ergänzungsschule besucht hat...
Yanos Aussage bezüglich des kleinen Vorsprungs in Mathematik kann ich übrigens bestätigen. Das verhält sich bei meinem Erstgeborenen ähnlich - wäre natürlich schön, wenn es so bleibt, aber wahrscheinlich driften die Lehrpläne irgendwann zu weit auseinander und im deutschen Mathemaikunterricht wird in einem Schuljahr etwas behandelt, was in Japan erst später oder gar nicht dran kommt .